FDP-Ortsverband: Diskussionsfreudige Mitglieder bei der Versammlung

Backnang (jük). Selbstbewusst nach dem erfolgreichen Bundestagswahlkampf und diskussionsfreudig zeigten sich die Mitglieder des FDP Ortsverbandes Backnanger Bucht bei der Jahreshauptversammlung in Waldrems. Fakt ist, dass die Freien Demokraten von der Murr auch künftig mit einer Stimme sprechen. Bei den Kommunalwahlen 2019 wird eine gemeinsame Liste FDP/Bürgerforum aufgestellt, wobei die Kandidaten mit der Parteibasis abgestimmt werden.

Im Nebenzimmer im Restaurant da Toni begrüßte die Vorsitzende Gudrun Senta Wilhelm gleich drei neue Mitglieder: „8,7 Prozent an Erststimmen und 12,8 Punkte an Zweistimmen seien in diesem ‚geografischen Bananenwahlkreis 269 Backnang – Schwäbisch Gmünd‘ ein beachtliches Ergebnis.“ Allein 13 000 Kilometer habe sie mit ihrem „liberalen Flitzer“ in 14 Monaten zurückgelegt. Arbeit und Zeitaufwand seien enorm gewesen: „Deshalb danke ich allen herzlich, die sich im Wahlkampf für die FDP engagiert haben.“ Für die Kirchbergerin war ebenfalls Rainer Elste, ein Macher vom Bürgerforum Backnang, in wahrsten Sinne des Wortes eine Säule: Er fuhr die liberale Litfaßsäule mit seinem roten Spielmobil zu Veranstaltungen und Ständen der FDP, was wiederum für viel Aufsehen sorgte. Zudem war er vor Ort präsent.

Ein engerer Kontakt zum Bürgerforum Backnang ist nicht neu. Bei einer Versammlung vor zwei Jahren hatten Rainer Elste und Kollegen im Beisein von FDP-Kreisvorsitzenden Jochen Haußmann ein Statement zu Kommunalpolitik abgegeben, was einhellig begrüßt wurde. Nun noch die aktive Unterstützung im Wahlkampf. Für den Vorstand der Freien Demokraten liegt es daher nahe, bei den Kommunalwahlen 2019 mit einer gemeinsamen Liste FDP/Bürgerforum e.V. ins Rennen zu gehen. Die Chancen wieder mehr Vertreter liberaler Politik in den Backnanger Stadtrat sowie in den Kreistag zu bekommen, würden dadurch deutlich steigen. Mehr „die FDP in den Mittelpunkt stellen“, dazu forderte Horst Stuhlmann bei den Kommunalwahlen auf. Der Ehrenvorsitzende Edwin Müller warnte davor, dass die FDP als Partei nicht an klaren Konturen bei den Bürgern verlieren dürfe. Vor der Entscheidung eine gemeinsame Liste aufzustellen, hätte das an der Basis diskutiert werden, kritisierte Dr. Bernhard Weber.

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