Schwäbischer Abend mit Gudrun Wilhelm

Er kann’s halt, der Roland Schlichenmaier. Bruddeln und vortragen oder vortragen und bruddeln. Manchmal beides gleichzeitig.

Schwäbisch deftig oder deftig schwäbisch. Je nach Geschmack halt. Und geschmeckt hat’s auch den Reingeschmeckten beim Bruddelabend in der Gaststätte Löwen in Allmersbach am Weinberg. Nicht nur was aus Desis Küche kam. Im Gastraum servierte neben dem schwäbischen Urgestein Schlichenmaier auch die FPD-Bundestagskandidatin Gudrun Senta Wilhelm einige launige Wortleckerbissen mit knackigen Pointen in Schwabendeutsch. „Schon, dass ihr alle gekommen seid. Doch heute lassen wir mal die Politik weg“, meinte die Kirchbergerin, die Mühe hatte allen Gästen eine Sitzgelegenheit zu organisieren. Die urige Gaststätte war proppenvoll.

„Hebad me, i vergess me“, so mancher Schenkelpatscher war dabei. Bruddeln ist halt ein schwäbisches Grundrecht, weiß Gudrun Senta Wilhelm. Die bekannte überschwängliche Mentalität der Schwaben brach immer wieder aus. „Schuld“ daran trug der Gitarrenspieler Helmut Freyhardt, der es sogar schaffte die Gäste zum lautstarken Mitsingen zu bewegen.