Die Liberalen aus dem Wahlkreis Backnang und Schwäbisch Gmünd haben die erfahrene Regional-, Kreis- und Gemeinderätin Gudrun Senta Wilhelm (62) aus Kirchberg/Murr zur Bundestagskandidatin gewählt.

Sie setzte sich bereits im ersten Wahlgang gegen zwei weitere Bewerber einstimmig durch. Dr. Oskar Sarak aus Winnenden und Markus Thumm aus Giengen an der Brenz hatten auch Interesse an einer Kandidatur für die FDP zur Bundestagswahl im September 2017.

Gudrun Senta Wilhelm ist seit 1994 Gemeinderätin in Kirchberg/Murr, seit 1999 Kreisrätin und sitzt für die FDP seit 2014 in der Regionalversammlung der Region Stuttgart. Kandidatin war Wilhelm bereits bei Bundes- und Landtagswahlen und bringt sehr viel Wahlkampferfahrung mit. Bei der Bundestagswahl 1998 schaffte sie nach Bundesaußenminister Dr. Klaus Kinkel das zweitbeste Erststimmenergebnis für die FDP im Land, was ein plus von 77% Zuwachs bedeutete.
„Wir waren sympathisch, klar und präsent. Es hat Freude gemacht, die FDP war ein Team. Den Bürger interessieren Querelen, Ärger, Machtkämpfe nicht, er will richtig vertreten sein“, unterstrich Wilhelm bei der Wahlversammlung zur Kandidatenaufstellung am Dienstag in Lorch.

Sie führt seit 1996 den FDP Ortsverband Backnanger Bucht und engagiert sich für „Frauen in der Politik“. 2013 wurde Gudrun Senta Wilhelm in Brüssel mit dem Leader-Preis der ALDE-Fraktion im Europaparlament (Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa) für ihr Engagement als Kommunal- und Regionalpolitikerin der FDP ausgezeichnet. Als Präsidentin der überparteilichen Organisation „Politik mit Frauen“ mit über 300 Mitgliedern ist sie auch überregional bekannt geworden.

„Ein Schlüsselthema wird die weitere Fortentwicklung der Rente sein“, betonte Gudrun Senta Wilhelm. Über die Hälfte der Wahlberechtigten sind nächstes Jahr zur Zeit der Bundestagswahl über 50 Jahre. „Sie entscheiden die Wahl“, ist sich Wilhelm sicher. Ein weiteres wichtiges Thema bleibt ein einfacheres und gerechtes Steuersystem. „Die Einkommenssteuer hat mehr Menschen zu Lügnern gemacht, als der Teufel“, gab Wilhelm mahnend zu bedenken.

Wichtig ist ihr weiterhin die lokale und kommunale Verankerung des Kandidaten oder der Kandidatin in der Politik. Ohne diesen lokalen Bezug „geht gar nichts“, betonte die Kirchbergerin, die es diesmal in den Bundestag schaffen will.

Quelle: www.wp.fdp-rems-murr.de